Patricier
Patricier waren zur römischen Zeit freigeborene Bürger Roms. Sie stellten die führende Klasse und hatten die Macht im Senat.
Im 12. und 13. Jahrhundert wurden damit die Geschlechter bezeichnet, die in den Städten die alleinige Berechtigung zum Eintritt in den städtischen Rat hatten. Aus ihren Reihen kam auch der Bürgermeister. Diese Familien waren durch Landbesitz oder Handel mächtig geworden. In späterer Zeit mußten sie nach heftigen Kämpfen ihre Macht mit den Zünften teilen.
Ein Patricius war also ein Mann, der einen Sitz im Rat hatte.